Rea Geschichte

| Rea Geschichte | Zeitleiste Rea Rollstuhl |

Ragnar Sandstrom: ein Mann mit einer Vision

Alte Rollstühle ReaDie Geschichte von Rea® Rollstühlen begann wie aus dem Bilderbuch. In den 50er Jahren lebte der Tischler Ragnar Sandström in der südschwedischen Kleinstadt Diö. Ragnar Sandström arbeitete für ein Möbelunternehmen, Gemla Möbler, indem unter anderem hölzerne Rollstühle hergestellt wurden.

Vorausschauend und kreativ wie er war, hatte Ragnar Sandström viele Ideen und versuchte die Unternehmensleitung davon zu überzeugen, in das, was er für das Material der Zukunft hielt - Stahlrohr - zu investieren. Trotz Desinteresse und Widerstand begann Ragnar von zu Hause in seiner Garage aus Möbel aus Stahlrohr zu fertigen.

Er entwickelte einen faltbaren Rollstuhl mit Stahlrohrgestell und gründete Rea®, wobei er den Unternehmensnamen aus seinen Initialen ableitete: Ragnar - Emil - Adrian. Beginnend mit einem kleinen Unternehmen, entwickelte sich das Geschäft mit Rollstühlen schnell und innerhalb von wenigen Jahren hatte er bereits zehn Mitarbeiter.

Bald wurde die Garage Sandströms zu eng und 1967 zog die kleine Firma in eine Fabrik mit 1000 m2 um. Diese wurde 1972 und 1976 nochmals erweitert. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb gleich und pro Jahr stellten sie rund 1500 Rollstühle her.

Nach einer langen und erfolgreichen Karriere verkaufte Ragnar Sandström sein Geschäft 1984 an Mölnlycke AB.

Rea Stolen logo

Rea von Mölnlycke erworben

Zum Zeitpunkt der Übernahme, im Juli 1985, beschäftigte das Untenehmen neun Fabrikmitarbeiter und fünf Heimarbeiter in Teilzeit.
Der Jahresumsatz betrug rund SEK 3 Millionen und die Produktion belief sich auf durchschnittlich 1500 Rollstühle pro Jahr. Verkauft wurde vor allem in Schweden und Norwegen.

 

Rea kommt in dänischen Besitz

Rea in den 90ernDie dänischen Gruppenleiter beschlossen den alten Unternehmensbereich zu restrukturieren und die Produktion nach Diö zu verlagern.
Im Januar 1991 vergrößerten sie den Betrieb auf fast das Doppelte indem neue Büros und eine 2322 m2 große Fabrik für die Rollstuhlproduktion gebaut wurden.

Nach der Fusion am 1. Januar 1992 stellten über 70 Mitarbeiter 12 000 Rollstühle pro Jahr her, mit einem Umsatz von SEK 73 Millionen. Der Jahresumsatz stieg in den darauf folgenden Jahren im Durchschnitt um 20%. Mit den neuen Eigentümern kam eine neue Ausrichtung für den Vertrieb, dies galt insbesondere für Länder mit einer eigenen Vertrieborganisation, wie Schweden, Norwegen, Dänemark, die Niederlande und Deutschland. Zum Jahresende 1997 hatte der Umsatz SEK 220 Millionen erreicht und der Betrieb in Diö beschäftigte 150 Mitarbeiter. In den 1990er Jahren wurden das Werk vergrößert und die Bürogebäude erweitert um die steigenden Stückzahlen zu bewältigen. Die Produktionsfläche wurde um 4270 m2 vergrößert!

Entwicklung des Produktspektrums von Rea

Bis in die frühen 1990er Jahre hatte das Unternehmen nur ein Rollstuhlmodell hergestellt - den Rea. Jetzt entwickelte man eine Reihe neuere, modernere Produkte. Das Material beschränkte sich nicht länger auf Stahl, sondern auch auf Aluminium und Titan. 1996 wurde der Rea Rollstuhl mit der ISO 9001-Zertifizierung ausgezeichnet und alle Produkte seit 1998 wurden gemäß der EU-Richtlinie über Medizinprodukte mit der CE-Kennzeichnung versehen.

Rea von Invacare gekauft

Invacare logoIn den 1990er Jahren änderte die NC-Nielsen-Gruppe ihren Namen in „Scandinavian Mobility" und erfreute sich zahlreicher Erfolge; das Wachstum und der Gewinn war hoch und die Errungenschaften des Unternehmens blieben nicht unbemerkt.

Im Sommer 1999 wurde dem Unternehmen ein Angebot unterbreitet. Die amerikanische Invacare Corporation, ein weltweit führendes Unternehmen bei medizinischen Geräten für den häuslichen Bereich für Menschen mit funktionalen Beeinträchtigungen, wurde der neue Eigentümer.

Die Invacare Corporation verfügt über ihre eigenen Vertriebsorganisationen in 17 europäischen Ländern sowie neun Fabriken, in denen manuelle und elektrische Rollstühle, Lifter und Bettensysteme, Anti-Dekubitus-Produkte und Positionierungshilfen produziert werden.

Rea Stolen AB ist heute unter dem Namen „Invacare Rea AB" bekannt und verzeichnet weiterhin ein gutes Umsatzwachstum.
Die Produkte von Rea halten im internationalen Vergleich gut mit und es werden hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt.

Die Perspektive für die Zukunft

Der Markt für Manuelle Rollstühle wächst. Glücklicherweise leben die Menschen länger, obwohl viele von uns später im Leben Hilfe benötigen um selbstständig zu sein.

Die Aussichten für die Entwicklung der Invacare Rea AB sind gut, nicht nur in den Ländern, in denen Invacare bereits gute Marktanteile besitzt, sondern auch jenseits dieser Märkte, wo ein großes Potenzial ausgemacht wurde.

Das Geschäftskonzept ist auf ein breites Spektrum von Manuellen Rollstühlen ausgerichtet und basiert auf der Abdeckung der gesamten Leistungskette, vom Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden bis hin zu Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb.
Der Schlüssel für den Erfolg liegt darin Produkte zu liefern, die den hohen Standards und Ansprüchen der Kunden von heute gerecht werden. Das haben wir bis heute getan und das wird auch in Zukunft unser Ziel sein.

Von bescheidenen Anfängen in der Garage eines Tischlers zu einer weltweiten Marke, die das Leben der Menschen auf der ganzen Welt verbessert, ist die Geschichte von Rea eine Geschichte des Erfolgs, und eine Geschichte, die darauf ausgerichtet scheint, fortgeschrieben zu werden.

 

 

 

 

| Rea Geschichte | Zeitleiste Rea Rollstuhl |

Top 

Invacare Europe
© 2011 Invacare Corporation.
All rights reserved.
Invacare Rea AB - Box 200 / Växjövägen 303, S-343 75 Diö, Sweden
© Invacare International Sàrl 2004 - 2011 - All rights reserved - Impressum